Centrum Medyczne Damiana Bei uns Geschichte Geschichte

Geschichte

Geschichte

DER GRÜNDER

Die Firma gründete Damian Płoszczyński. Es gab viele Gründe, warum er sich für solch eine schwierige und unsichere Investition entschieden hatte. Der erste Grund war sehr persönlich. Nach der Rückkehr nach Polen hatte er einen ernsten Autounfall. Als er ins Krankenhaus kam, war sein Zustand so schlimm, dass es nicht sicher war, ob er überleben würde. Dort wurde er sehr schlecht behandelt, auf eine menschenunwürdige Art. Damals hatte er sich und dem Schicksal versprochen, wenn er dies übersteht, wird er ein eigenes, privates Krankenhaus gründen. Ein Krankenhaus, in dem die Ärzte den Patienten als Menschen ansehen, ihn kompetent und fürsorglich behandeln, und die Umgebung gemütlich ist und wo man sich wie zu Hause fühlt.
Der zweite Grund war: Damian Płoszczyński war ein Visionär. Bei seinem geliebten Schachspiel blickte er immer einige Schritte voraus, und im privaten und geschäftlichen Leben konnte er einige Jahre vorausschauen. Er verstand die Änderungen auf dem Markt und in der Gesellschaft, er wusste, wo sie hinführen werden. Er hatte das Gesundheitssystem in Deutschland kennengelernt und war sich sicher, dass früher oder später der Markt der medizinischen Leistungen sich im neuen Polen ändern wird. Die ganze zivilisierte Welt bewegte sich in Richtung privater Krankenversicherungen und dies bedeutete, dass sich die privaten Medizinleistungen schnell entwickeln werden.

Der dritte Grund war seine Familie. Sein Sohn Marek Płoszczyński hatte das Medizinstudium beendet, sah aber für sich keinen Platz in Polen. Es waren Zeiten, in denen die Ärzte nicht nur schlecht verdienten, sondern auch vor schwierigen Entscheidungen standen, von denen Hypokrates keine Ahnung hatte. Breits während seiner ersten Arbeit im Krankenhaus, in dem nur eine künstliche Niere war, auf die dringend zig Patienten warteten, musste sein Sohn eine unmenschliche Entscheidung treffen: wer soll an die Niere angeschlossen werden? Wen sollte er auswählen? Warum diesen Patienten und den nicht? Jede Auswahl war falsch, weil sie andere Patienten zum Leiden verurteilte. Deshalb fuhr er nach Österreich, wo er im riesigen Konzern Boehringer Ingelheim arbeitete und Untersuchungen am Interferon durchführte, unserem eigenen Protein, das bei der Krebsbehandlung sehr hilfreich ist. Er nutzte sein medizinisches Wissen aus. Aber sein Vater wollte ihn hier haben, in Polen. Das Krankenhaus war eine Methode, um den Sohn zurückzuholen. Hier konnte er noch viel besser sein medizinisches Wissen nutzen. Und so geschah es auch.

AUFBAU

Das Zentrum wurde im Jahr 1994 eröffnet. Nach 4 (anstatt 2) Jahren Bauzeit, nach schweren Kämpfen mit den Ämtern. Es war ein langer, holpriger Weg mit vielen Fallen. Eigentlich war es eher eine steile Treppe, steil und hoch, wie die Leiter zum Himmel. In dieser Zeit war alles schwierig. Zuerst musste ein Grundstück gekauft werden. Das Stück Land an der Ecke Wałbrzyska- und Puławska-Straße schien für die Stadt ideal für ein Freizeitzentrum zu sein. Es gelang jedoch den Vorsitzenden der Gemeinde Mokotów zu einer medizinischen Institution zu überzeugen, ja er ließ sich sogar von der Idee mitreißen – Das erste private Krankenhaus in Polen! – Damian Płoszczyński legte vor den Beamten eine Pioniervision dar – Wir werden den Weg freimachen! – Es sah ganz so aus, als ob beide in die Geschichte eingehen würden. Vielleicht werden sie es ja auch, aber in die Geschichte des polnischen Gesundheitswesens.
Von seiner Überzeugungsgabe konnte er mehr als ein Mal Gebrauch machen. Eigentlich könnte das Zentrum ohne diese große Kunst, die Damian Płoszczyński während des Krieges und in den schweren Nachkriegsjahren entwickelt hatte, gar nicht entstehen. Die Freikämpfung des Wegs durch das Dickicht von Vorschriften, Zulassungen und Gutachten – es waren nicht nur hunderte von Kilometern, abgelaufen zwischen den Ämtern sondern das ständige Überzeugen. Ständig kamen Probleme medizinischer und amtlicher Natur auf, die kein Beamter lösen konnte, auch wenn er es wollte. Die Vorschriften hatten dies nicht vorgesehen und niemand besaß ein praktisches Wissen, weil es bisher keinen … Präzedenzfall gegeben hatte. Der Kommunismus hatte keine privaten Krankenhäuser vorgesehen.

Damian Płoszczyński nahm einen Kredit auf und zwar was für einen: eine Million Dollar. Die Investition verschlang das Geld in einem erschreckenden Tempo und kurz vor der Eröffnung war alles zu Ende: das Geld und die Möglichkeit, einen weiteren Kredit aufzunehmen. Doch dann half ihm finanziell sein Sohn Marek Płoszczyński aus. Geschafft: der Bau wurde beendet.

ERÖFFNUNG

Es war Montag, der 4. Mai 1994. Zur Eröffnung der eigenen Firma kam der Eigentümer mit einem geliehenen Auto. Einen Tag vorher wurde sein nagelneues Auto vor der Klinik gestohlen, das er nicht geschafft hatte zu versichern, weil er dafür keine Zeit hatte. Es wurde gefeiert zu Champagner und Blumensträußen, es kam die Presse, Hörfunk, Fernsehen, Notable, Familie und Freunde. Über dem Eingang hing ein Transparent, das die Eröffnung verkündete.
Danach stand das Zentrum leer. – Am ersten Tag waren wir Ärzte nur zu dritt – erzählt Dr. Grażyna Czarnecka, die bis heute hier arbeitet. – Wir gingen in unsere Sprechzimmer und warteten. Die Stunden vergingen und es kam niemand. Insgesamt hatten wir zwei, vielleicht drei Patienten. Damian Płoszczyński setzte sich auf ein Sofa gegenüber der Eingangstür und blieb dort den ganzen Tag sitzen. Bis zum Schluss mochte er das sehr: er saß und beobachtete, wer rein-und rausgeht.

MEDIZINISCHE STRENGE

An den Wochenenden traf sich Nestor Płoszczyński mit den Ärzten, anstatt sich auszuruhen. Sie kamen mit ihren Laptops, Ideen, Wissen und Erfahrung. Die ganzen Tage über haben sie diskutiert, wie es im Hinblick auf die Sicherheit, den Komfort und die Krankenhausprozeduren aussehen sollte. Es kamen Prof. Andrzej Kukwa (Laryngologe), Prof. Andrzej Borówka (Urologe), Prof. Roman Krajewski (Neurochirurg) und Dr. Jerzy Potocki (plastischer Chirurg) – die zwei letzten arbeiten bis heute noch hier. Und wieder musste er mit den Ideen weit nach vorne schauen. Von Anfang an ging er davon aus, dass die Firma sich schrittweise weiterentwickeln wird, weil nicht alles auf einmal gebaut werden konnte. Aber bestimmte architektonisch-medzizinischen Aspekte musste man voraussehen und früher bauen. Monate- und jahrelang hat der Eigentümer mit Ärzten und Architekten verhandelt. Es gab keine Vorbilder, von denen man eine Problemlösung abziehen könnte. Denn die staatlichen Krankenhäuser sind groß und da ist es keine Kunst, die verschiedenen Funktionen im Betrieb zu verteilen. Aber dank der vorausblickenden Lösungen konnte sich die Klinik weiterentwickeln: noch Ende 1994 entstand eine kleine Krankenhausstation, im nächsten Jahr ein vollwertiges Krankenhaus, eine Etage höher. Ein Jahr später kam die Entbindungsstation dazu.

VATER UND SOHN

Von Anfang an schloss der Vater den Sohn in die Entstehung und Leitung der Firma ein. Zuerst jedes zweite Wochenende, weil nur dann Marek Płoszczyński aus Wien nach Warschau reiste. Er konnte die Arbeit in Österreich nicht unterbrechen, weil er Kredite in den dortigen Banken aufgenommen hatte, um dem Vater zu helfen. Eine Arbeit "in zwei Ländern, auf zwei vollen Stellen" – das war ein mörderischer Aufwand und dauerte 4 Jahre, bevor der Sohn wieder ganz nach Polen zurückkam und die Leitung der Firma übernahm.
Der Sohn nahm an allen Hochs und Tiefs teil, während der Entstehung und danach auch. – Das Interessanteste an diesem "Abenteuer" war, dass alles neu entstand – erzählt Marek Płoszczyński – Man konnte auf kein anderes Modell zurückgreifen, weil es keine Präzedenzfälle gab. Eine ungeheure Kreativität war gefragt, um sich etwas Neues aus dem Nichts auszudenken. Diese Kreativität brauchte man überall. Mit wem man auch immer sprach – niemand verstand uns, was wir denn wollten, ob Entscheidungsträger oder der Meister auf der Baustelle. Damals konnte sich kaum einer vorstellen, dass im Warteraum einer privaten Klinik an den Wänden Bilder hängen werden und im Hintergrund eine leise Musik läuft.
-Kreativität musste oft Geldprobleme ersetzen – fügt Marek Płoszczyński hinzu – Als ich eine Werbeagentur damit beauftragte, eine Werbekampagne für uns zu erstellen, berechnete sie für ihre Leistungen 500 Tausend Zloty. Ich hatte aber nur 50 Tausend Zloty. Also haben wir uns selber durch das Dickicht der Entscheidung hindurchgekämpft: die Werbung besser im Fernsehen machen oder Plakate aushängen? Welche? Wie macht man das überhaupt ?

Als die Klinik schon auf vollen Touren lief, wurden langsam die Aufgaben aufgeteilt. Der Vater war für "die Schaffung eines guten Klimas" in der Klinik verantwortlich, hörte den Leuten, den Angestellten und Patienten zu, konnte beraten und Anspannungen ausgleichen, wie ein guter Gastgeber. Der Sohn dagegen war ein "Tyrann", Vorsitzender, der mit eiserner Hand die Firma leitete. Es passierte, dass der Vater Friedensrichter zwischen einem Angestellten und dem Sohn war. Er konnte immer die Atmosphäre entladen.
- Am Anfang war es wirklich schwierig, dieses "Geschäft" zu leiten – sagt Marek Płoszczyński – Es fehlte an Geld für diagnostische und chirurgische Geräte. Als haben wir sie erst gemietet, danach haben wir sie geleast. Jetzt haben wir unsere eigenen, und es sind die modernsten, die wir oft den staatlichen Krankenhäusern zur Verfügung stellen. Die Firma entwickelt sich immer weiter.

DIE KLINIK - MEINE LIEBE, ODER DIE LETZTE SCHACH PARTIE

Damian Płoszczyński hat sein Zentrum mit dem ganzen Herzen aufgebaut. Er überwachte die Bauarbeiten von morgens bis abends, nach der Arbeit sprach und dachte er darüber nach. Hier konnte nichts dem Zufall überlassen werden. Sogar die Auswahl des Namens für die Klinik – es konnte nicht irgendwas sein: es musste sich auf etwas beziehen. Und dann hat es sich herausgestellt, dass der Vorname des Eigentümers auch der Name des Patrons der Chirurgen, Apotheker und Medizinstudenten ist. Die Familie suchte die Quelle: der Patron Damian hat einen Zwillingsbruder, Kosma. Beide kamen aus Arabien und lebten 300 Jahre v. Ch. Sie haben Medizin studiert, danach heilten sie Kranke und wanderten durch Kleinasien. Sie hatten eine außergewöhnliche Gabe zu heilen: Gelähmte konnten wieder gehen und Blinde hatten ihr Augenlicht wieder. Interessant war auch, dass Damian auch der Patron der ... Kranken ist. Wenn also Damian in seine Obhut sowohl Ärzte als auch Patienten nahm, konnte es keinen besseren Namen für ein medizinisches Zentrum geben.

Es kam jedoch der Moment, als das Schicksal sich an ihn erinnerte: Damian Płoszczyński erkrankte und das Urteil war unabwendbar. Die meiste Zeit während seiner Krankheit verbrachte er in seinem eigenen Krankenhaus und dieses Mal hatte er die Fürsorge, von der er immer geträumt hatte. Bis zum Schluss spielte er diese Schachpartie mit dem lieben Gott aus: jeden Tag verordnete er, dass an sein Bett ... Firmenunterlagen gebracht werden sollten. Er hatte sich immer noch um sie gesorgt, fast bis zum Schluss.
Aus diesem Zug stieg er während der Fahrt aus ...

Copyright © 2008 Centrum Medyczne Damiana
Strona wygenerowana w 0.3716 sek.